Auf dem Weg zur Energiewende 2035

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Hintergrund zur EnergiewendeDetails

Auf dem Weg zu Klimaschutz und Energiewende

Schon in den siebziger Jahren erkannten Forscher, dass der Klimawandel eine ernste, weltweite Bedrohung für Mensch und Natur werden würde. Daher wurde die erste Klimakonferenz in Genf 1979 einberufen. In den nächsten Jahren zeichnete sich immer deutlicher ab, dass sich das Klimasystem verändert und der Mensch mit seinen steigenden Treibhausgasemissionen daran vermutlich keinen geringen Anteil hat. Inzwischen gibt es daran keinen Zweifel mehr.

1983  Gründung der World Commission on Environment and Development (WCED)

Die Vereinten Nationen riefen als unabhängige Sachverständigenkommission die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (WCED = World Commission on Environment and Development) mit Sekretariat in Genf ins Leben. Ihr Auftrag war die Erstellung eines Perspektiv-Berichts, der eine langfristig tragfähige, umweltschonende Entwicklung im Weltmaßstab bis zum Jahr 2000 und darüber hinaus fokussieren sollte.

1987 der Bericht „Our Common Future“ wird veröffentlicht

Vier Jahre später fand die Veröffentlichung des so genannten Brundtland-Berichts statt. Er gilt als Leitbild und Beginn des weltweiten Diskurses über Nachhaltigkeit und Nachhaltige Entwicklung – Sustainable Development. Der Bericht wurde in viele Sprachen übersetzt und ist eines der am häufigsten zitierten Werke der Umwelt- und Entwicklungsliteratur. Auf seine Veröffentlichung folgte 1989 die Einberufung der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung, die 1992 in der Rio-Konferenz – auch als Erdgipfel bekannt – mündete.

1992 Erdgipfel von Rio de Janeiro

In Rio de Janeiro fand 1992 ein großer Erdgipfel statt, in dessen Zentrum der Klimawandel stand. Der Brundtland-Bericht sollte in internationales Handeln umgesetzt werden, hierfür wurde die Agenda 21 beschlossen. Die Industrienationen gründeten  die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), und verpflichteten sich in Rio mit wohlmeinenden Worten zur Verringerung ihrer Treibhausgasemissionen. Sie beschlossen, bis zum Jahr 2000 die Emissionswerte aus dem Jahr 1990 wieder einzuhalten und die Ziele mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung zu erreichen; eine verbindliche Verpflichtung kam jedoch nicht zustande. Die Vertreter der Klimarahmenkonvention der UN trafen sich seitdem in regelmäßigen Abständen, Vorschläge wurden eingereicht, der zweite IPCC-Report des UN-Klimarats erschien. Immer deutlicher zeichneten sich die Ausmaße des Klimawandels ab.

Die Klimarahmenkonvention, die 1994 in Kraft trat, ist der erste internationale Vertrag, der den Klimawandel als ernstes Problem bezeichnet und die Staatengemeinschaft zum Handeln verpflichtet. Die Konvention bildet den Rahmen für die Klimaschutz-Verhandlungen, die jeweils als Vertragsstaatenkonferenz der Konvention stattfinden.

1997 Kyoto-Gipfel: Ein verbindliches Klima-Abkommen wird geboren

Im Jahr 1997 einigten sich die Industrieländer auf der dritten UN-Klimakonferenz (COP3) auf ein rechtlich verbindliches Klima-Abkommen. Das Kyoto-Protokoll war geboren, das über die Absprachen von Rio hinaus reicht und die Treibhausgas-Emissionen von 1990 als Vergleichswert und Basis für weitere Emissionsreduktionen nimmt. In den nächsten Jahren wurden bei Klima-Konferenzen die Einzelheiten dieses Abkommens ausgearbeitet und die Bedingungen zur verbindlichen Umsetzung verhandelt.

2001: Der UN-Klimarat IPCC schlägt Alarm

Im Frühjahr 2001 veröffentlichte der IPCC seinen dritten Bericht, der keinen Zweifel mehr daran aufkommen ließ, dass der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid durch den Menschen die zentrale Rolle beim Wandel des Klimasystems spielt. Über 2000 renommierte Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern haben an dem Bericht mitgearbeitet. Unmittelbar nach der Veröffentlichung kündigten die USA, verantwortlich für ein Viertel der weltweiten Kohlendioxidemissionen, ihre Unterstützung des Kyoto-Protokolls auf. Auf der Klimakonferenz in Bonn 2001, nur wenige Monate nach dem Ausstieg der USA, entschied sich die Ländergemeinschaft für das Kyoto-Protokoll, und der Prozess der Ratifizierung konnte beginnen.

2005: Das Kyoto-Protokoll tritt in Kraft

Damit das Kyoto-Protokoll verbindlich werden konnte, musste es einerseits von mindestens 55 Ländern ratifiziert werden. Inzwischen haben 170 Staaten das Kyoto-Protokoll ratifiziert (Stand 14.2.2007). Zum anderen mussten die Staaten, die ratifiziert haben, mindestens 55 Prozent der Treibhausgas-Emissionen der Industrieländer bezogen auf das Jahr 1990 repräsentieren. Dieses Ziel wurde erst im November 2004 mit der Ratifizierung durch Russland erreicht, das einen Emissionsanteil von 17,4 Prozent im Jahr 1990 aufwies. Damit waren 61,6 Prozent der Emissionen der Industriestaaten erfasst und das Kyoto-Protokoll konnte am 16. Februar 2005 in Kraft treten.

Das Kyoto-Protokoll regelt die Reduktionsverpflichtungen für die unterzeichnenden Staaten für die sogenannte erste Verpflichtungsperiode von 2008 bis 2012. Die internationale Staatengemeinschaft hat sich mit dem Kyoto-Abkommen auf ein völkerrechtlich verbindliches Ziel der Reduktion der Emissionen um 5,2 Prozent bis zum Jahre 2012 im Vergleich zu 1990 geeinigt.


Seefeld auf dem Weg zur EnergiewendeDetails

Energiecoaching für oberbayerische Kommunen – Endbericht

Energiebericht

Lokale Agenda 21

Unter dem Eindruck des Erdgipfels von Rio 1992 – der ersten globalen Klimakonferenz – und der folgenden internationalen Klimakonferenzen, haben sich in vielen Gemeinden engagierte Bürgerinnen und Bürger in der so genannten Lokalen Agenda 21 organisiert, um gemeinsam mit den gewählten Vertretern in den Gemeinderäten und der Verwaltung Verbesserungen für die Gemeinde im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung auf allen Ebenen – im Natur- und Umweltschutz ebenso wie in der Stadt- und Verkehrsplanung – zu erreichen.

Die Lokale Agenda 21 Seefeld wurde am 8. Juli 1997 durch den Beschluss des Gemeinderates der Gemeinde Seefeld gegründet. Am 1. April 1998 trafen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde, um die konkrete Arbeit aufzunehmen. Seitdem setzen sich Bürgerinnen und Bürger für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde Seefeld  in den folgenden Arbeitskreisen ein:

  • Ortsbild/Ortsentwicklung
  • Verkehr/Verkehrssicherung
  • Alternative Energien
  • Aubachrenaturierung

Zwei Arbeitskreise, die Ende der 90er ebenfalls geschaffen wurden, ruhen derzeit: der AK Kinder & Jugend“ und „AK Altwerden in Seefeld“. Interessierte sind herzlich willkommen diese Arbeitskreis zu reaktivieren. Bitte wenden Sie sich an die Sprecher der Lokalen Agenda. Kontaktdaten und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Lokalen Agenda Seefeld.

Der im Jahr 1998 ebenfalls gegründete Verein Schutzgemeinschaft Aubachtal e.V. versteht sich als Teil der Lokalen Agenda 21. Erklärtes Vereinsziel ist der Schutz der Gewässer in der Gemeinde.

Förderprogramm zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz

Der Agenda Arbeitskreis Alternative Energien gelang es bereits 1998/99 ein Förderprogramm für Energiesparmaßnahmen und Erzeugung regenerativer Energien in der Gemeinde Seefeld zu etablieren. Dieses Förderprogramm ist sehr erfolgreich und wird gut von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen. Es wird zudem jährlich von der Agendagruppe, seit 2009 in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe des Energiewendevereins, aktualisiert, als Antrag eingebracht und vom Gemeinderat beschlossen.

Seefeld im Klima-Bündnis – Partnerschaft für den globalen Klimaschutz

Die Gemeinde ist auf Antrag und durch Gemeinderatsbeschluss seit 2008 Mitglied im Klima-Bündnis e.V. Das „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.“ ist ein europäisches Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen, die sich verpflichtet haben, das Weltklima zu schützen. Die Mitgliedskommunen setzen sich für die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen vor Ort ein. Ihre Bündnispartner sind die indigenen Völker in den Regenwäldern Amazoniens.

Mit ihrem Beitritt zum Klima-Bündnis verpflichten sich die Städte und Gemeinden freiwillig zu folgenden Zielen:

  • Reduktion der CO2-Emissionen um 10 % alle fünf Jahre
  • Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 (Basisjahr 1990)
  • Schutz der tropischen Regenwälder durch Verzicht auf Tropenholznutzung
  • Unterstützung von Projekten und Initiativen der indigenen Partner

Seit seiner Gründung im Jahr 1990 sind dem Klimabündnis mehr als 1.600 Städte, Gemeinden und Landkreise in 20 europäischen Ländern beigetreten. Bundesländer, Verbände und andere Organisationen wirken als assoziierte Mitglieder mit.

Vertreter der Gemeinde Seefeld nehmen seitdem auch an den Konferenzen und Sitzungen des Klima-Bundnisses teil und tragen die Anregungen und Ideen in Umweltausschuss und Gemeinderat sowie in die Agenda- und Energiewende-Gruppe.

Ökostrom für Seefeld

Seit dem Jahr 2009 bezieht die Gemeinde Seefeld auf Beschluss des Gemeinderats für die Versorgung aller ihrer Liegenschaften und zur Straßen- und Wegebeleuchtung „echten“ Ökostrom.  Hierfür wurde ein Vertrag mit dem Öko-Strom- und -Gasanbieter Naturstrom geschlossen.

Seefeld im Energiewende-Verein

Die Gemeinde Seefeld hat sich auch dem Energiewende-Grundsatzbeschluss des Kreistags Starnberg aus dem Jahr 2005 angeschlossen, wonach sich der Landkreis und alle seine Gemeinden bis zum Jahr 2035 zu 100 % mit erneuerbaren Energien möglichst aus der Region versorgen wollen.

2007 wurde der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V. gegründet und seit 2008 ist die Gemeinde Seefeld Mitglied im Verein. Seit Juni 2009  gibt es auch eine Ortsgruppe des Vereins. Alle Gruppen und die Gemeinde arbeiten seitdem aktiv an der Umsetzung der Energiewende zusammen.

Integriertes Klimaschutzkonzept und Klimaschutzwerkstatt in Seefeld

Die Gemeinde Seefeld gehört seit 2009 zur Klimaregion Fünfseenland und  war Antragsteller für das integrierte interkommunale Klimaschutzkonzept. Dem Antrag für die Gemeinden des westlichen Landkreises und der Gemeinde Pähl (Mitgliedsgemeinden  im AWA-Zweckverband) haben sich letztlich alle Kommunen des Landkreises Starnberg angeschlossen. Die Erstellung des integrierten interkommunalen Klimaschutzkonzeptes wurde durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert. Im Rahmen des Projekts fand eine Bürgerbeteiligung mit so genannten Klimaschutzwerkstätten statt. In diesen wurden die Ideen und Anregungen der Bürger aufgenommen und in das Konzept eingearbeitet. Unter www.klimaregion-fuenfseenland.de erfahren Sie mehr über das Projekt.

Klimaschutzwerkstatt Seefeld

Am 15. April 2009 lud die Gemeinde Seefeld alle Bürgerinnen und Bürger in das Pfarrheim St. Peter & Paul in Oberalting zu ihrer „Klimaschutzwerkstatt“ ein. Nachdem Bürgermeister Gum die Bürger begrüßt hatte, informierten die beauftragten Projektbüros über den Stand des Klimaschutzkonzeptes und stellten erste Ergebnisse der energiefachlichen Untersuchungen vor.

Anschließend hatten die Bürger Gelegenheit, ihre eigenen Ideen zu den 8 Themenfeldern des Klimaschutzkonzeptes, wie z.B. Bauen & Planen, Erneuerbare Energien und Öffentlichkeitsarbeit vorzustellen. Zu sieben Projektideen der BürgerInnen wurden anschließend  Arbeitsgruppen zusammengestellt, die die Ideen konkretisierten und zum Abschluss dem Plenum vorstellten. Dabei ging es z.B. um den Ausbau des ÖPNV, um Vorgaben in der Bauleitplanung, die zum energieeffizienten Bauen und einer Verdichtung des Bestandes anhalten, sowie um Öffentlichkeitsarbeit in Schulen und Kindergärten, z.B. in Form eines energiebeauftragen Kindes pro Klasse und vieles mehr. Weitere Projektideen können in der Dokumentation des Werkstattabends nachgelesen werden.

Klimaschutzmanagement für den Landkreis Starnberg

Seit dem Frühjahr 2012 gibt es eine Klimaschutzmanagerin für den Landkreis Starnberg und alle seine Gemeinden. Die Klimaschutzmanagerin soll die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes in den Gemeinden voranbringen, vernetzen, koordinieren und die Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.


Behördenfunk – BOSDetails

Behördenfunk

Anbei finden Sie das vom Umweltinstitut, Herrn Ulrich-Raithel erstellte Behördenfunk-Immissionsgutachten_Seefeld  vom 17. März 2011. Für eine ausgedruckte Version oder bei Fragen wenden Sie sich bitte gerne an die Gemeindeverwaltung.


Unser FörderprogrammDetails

Förderprogramm

zur nachhaltigen Erzeugung und Nutzung von Energie im Gemeindegebiet

Zum herunterladen:

Weitere Informationen:

Gemeinde Seefeld
Herr Ingo Spengler
Am Technologiepark 16
82229 Seefeld
T: 08152 79 14 – 33
F: 08152 9 84 18 – 33
E: spengler@seefeld.de


Energiewendeverein OG SeefeldDetails

Kontakt:
Ernst Deiringer (Sprecher)
Lindenweg 1
82229 Seefeld

T: 08152 76593
ernst.deiringer@energiewende-sta.de

Webseite


EnergiesparenDetails

Energiesparen fängt im Kleinen an – zu Hause, beim Autofahren und beim Einkaufen. Hier finden Sie Informationsmöglichkeiten und Anregungen, wie Sie den Energieverbrauch und die Treibhausgase daheim, im Alltag und in der Freizeit reduzieren können.

Klimaschutz-, Öko- und Energiespartipps für Alltag, Konsum und Mobilität

finden Sie z.B. unter:

Weitere Informationen z.B. bei „Stiftung Warentest“www.stiftung-warentest.de oder „Ökotest“www.oekotest.de

Energieverbrauch von Geräten

Sehr gute und aktuelle Informationen finden Sie im Internet z.B. bei der

oder beim

  • Faltblatt „Energiesparberatung vor Ort“
    Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
    Herunterladen oder ausdrucken aus dem Internet unter www.bmwi.de

Thema Wärmeschutz und Heizenergieeinsparung

Detaillierte Informationen für Eigenheimbesitzer und Bauherren liefern die Broschüren

Thema Solarkollektoren und Photovoltaik

  • Informationen und Beispielrechnungen sowie
    Hinweise zur Förderung von Solaranlagen finden
    Sie unter den folgenden Internetadressen:

Thema Bauen, Sanieren und Förderungen

Wichtig für Hausbau- und Sanierung ist die Projektwebseite der dena:
http://www.zukunft-haus.info/de/verbraucher/erneuerbare-energien.html

Downloads von Broschüren finden Sie direkt unter
http://www.zukunft-haus.info/de/service/publikationen-downloads.html

unterteilt in:

  • Publikationen für Verbraucher
  • Publikationen für Planer und Handwerker
  • Publikationen für Unternehmen und öffentliche Hand
  • Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit www.bmwi.de

aktuelle Förderinformationen finden Sie z.B. auch unter
www.thema-energie.de/foerdermittel

Auf dieser Seite können private Bauherren und Modernisierer ihre ganz individuelle Förderung zusammenstellen. Auch die Suche nach einem BAFA-Energieberater in der Nähe ist nach Eingabe der Postleitzahl möglich.

Zusätzliche Internetseiten, die Auskunft über Fördermöglichkeit erteilen:

Weitere Links zum Thema Erneuerbare Energien im Internet

Auf den Internetseiten der AKTION CO2ONLINE finden Sie unter anderem einen:

  • HeizCheck
  • KühlCheck
  • ElektrogeräteCheck
  • Ökostrom Rechner
  • und viele andere kostenlose Hilfen für Ihr Energiemanagement.

Aktuelle Informationen rund um erneuerbare Energien und Klimaschutz finden Sie auf der Themenseite des Bundesumweltministeriums (BMU) unter www.erneuerbare-energien.de

Ebenfalls gut verständliche Information für alle Zielgruppen bietet das Energiezentrum Allgäu – eza! unter http://www.eza-allgaeu.de

Und unser Umweltamt im Landkreis Starnberg bietet die StarSolar-Infomappen zu den Themen Sonnenkollektoren, Solarwärme, Photovoltaik, Wärmepumpe, Energie aus Biomasse, Energie sparend modernisieren, Energiebewusst neu bauen an, welche per Email bei Herrn Schwarz unter Umweltberatung@LRA-starnberg.de bestellt werden können. Die Mappen enthalten einführende Informationen über Technik und Umweltrelevanz und werden jeweils durch eine aktuelle landkreisspezifische Förderübersicht, eine Liste entsprechender Fachfirmen aus dem Landkreis sowie Hinweise auf weitergehende Informations- und Beratungsmöglichkeiten ergänzt.


Energiegenossenschaft FünfseenlandDetails

Adresse:
Seestraße 35
82211 Herrsching
T: 08152 999 7264
gerd.mulert@eg-5-seen.de

Webseite


Energetische Gebäudesanierung – SanierungstreffDetails

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Ein sorgfältig saniertes Haus verbindet Heimatgefühl mit moderner Wohnqualität, bietet mehr Behaglichkeit, strahlt Wärme aus, gibt Sicherheit und ist, wenn man nachhaltig plant, auch barrierefrei. Das steigert den Wert des Eigenheims auch beim Vererben oder beim Verkauf. Wer also eine Sanierung in Betracht zieht oder plant, wird auf dieses Vorhaben bei regelmäßiger Teilnahme qualifiziert vorbereitet und begleitet.
wärmeverluste_140912Der Zyklus ist wie ein Curriculum geplant, mit verschiedenen Themen-Bausteinen, die ein Ganzes ergeben. Die Bausteine können aber selbstverständlich auch einzeln besucht werden. So läuft es ab: ca. alle drei Wochen treffen sich die Interessierten zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Ihnen stehen als Moderatoren kompetente Energieberater bzw. Architekten zur Seite. Bei jedem Treffen gibt es einen Vortrag zu einem ausgewählten Thema rund um die Wohngebäude-Sanierung. Bei den ersten Treffen werden die Erwartungen und Bedürfnisse geklärt und daraus Themenschwerpunkte für die nächsten Treffen abgeleitet. Baustellenbesichtigungen und Besuche innovativer Sanierungen runden die Treffen ab. Dauer eines Durchgangs: circa. 4-6 Monate je nach Bedarf und Interesse der Teilnehmer.

Die Termine für die aktuellen Sanierungstreffs in Seefeld finden Sie auf unserer Homepage unter „Aktuelle Nachrichten“ sowie im Veranstaltungskalender ebenfalls auf unserer Homepage.

Sollten Sie ein Thema verpasst haben: Hier finden sie weitere Termine für Sanierungstreffs im Landkreis Starnberg.

Termin übernehmen Termin in den eigenen Kalender übernehmen:

Veranstaltungsort:

Kath. Pfarr- und Jugendheim
Haus Peter und Paul
Marienplatz   4
82229 Seefeld-Oberalting

Zu dem Konzept gibt es ausführliches Informationsmaterial sowie ein gesondertes Anmeldeformular, das Sie direkt vom Landratsamt Starnberg oder bei der Volkshochschule in Herrsching anfordern können.

Der Flyer zum Thema „Von Dämmung, Heizungstausch, Zuschüssen bis zum altersgerechtem Umbau“ kann hier herunterladen werden: Flyer_Sanierungstreff.pdf

Lesen Sie hier den Bericht von den ersten Treffen im Jahre 2014: Pressebericht „Sanierungstreffs starten erfolgreich!“

Kontakt Landratsamt Starnberg: Auskunft erteilt Klimaschutzmanagerin Josefine Anderer-Hirt, Tel 08151 148-352, oder fragen Sie per Mail bei klimaschutz@lra-starnberg.de an.

Grafik: Wärmeverluste mit und ohne Dämmung, modifziert nach DENA 2009


Energieberatung in SeefeldDetails

Die Gemeinde Seefeld hat seit 2013 den Energieberater Herbert Petsch mit der Bürgerenergieberatung beauftragt. Seefelder Bürger können eine kostenfreie Energie-Anfangsberatung in Anspruch nehmen.

Herr Petsch ist in Seefeld kein Unbekannter: Neben seiner Tätigkeit als Vorsitzender des Alpenvereins, hat er als Energieberater schon mehrmals mit Bürgern und der Gemeindeverwaltung zusammengearbeitet.

Die Energieberatung findet regelmäßig alle zwei Wochen am Dienstagnachmittag von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Alten Rathaus in Seefeld, Hauptstraße 42, im 1. Stock statt.

Lokaltermine sind nach Absprache ebenfalls möglich. Um längere Wartezeiten an den Beratungstagen zu vermeiden, werden interessierte Bürger gebeten, sich unter der Telefonnummer 0173/3832039 für eine Beratung anzumelden.

 

Aktuelle Termine ab Mai 2017:

Dienstag      09.05.17

Dienstag       23.05.17

Dienstag       06.06.17

Dienstag       20.06.17      

 


KlimaschutzkonzeptDetails

Auch für die Gemeinde Seefeld liegt ein Integriertes Klimaschutzkonzept vor. Dieses ist Teil des Integrierten Klimaschutzkonzeptes Fünfseenland, das für den Landkreis Starnberg bereits im Jahr 2010 erstellt wurde.

Hier gelangen Sie zum Teil 1 des Klimaschutzkonzepts und zum Teil 2 des Klimaschutzkonzepts

 


Nahwärme-Netz für SeefeldDetails

Die Energiegenossenschaft Fünfseenland eG und der Betrieb Peter Schlecht Holzfachhandel und Sägewerk planen in enger Abstimmung mit der Gemeinde Seefeld eine umwelt- und klimafreundliche Wärmeversorgung auf Basis nachwachsender Rohstoffe aus den umliegenden Wäldern. Das Nahwärmenetz soll im Bereich zwischen der Chirurgischen Klinik und dem Technologiepark entstehen.

Der große Vorteil für die Hauseigentümer ist, dass sie dann keine eigene Heizungsanlage und kein Brennstofflager mehr brauchen, sondern nur noch einen Anschluss mit Wärmeübergabestelle – bequem, sauber und preiswert.

Bürgerinnen und Bürger aus dem Ortsteil Seefeld, deren Wohnhäuser im Bereich der möglichen Versorgung liegen und die an einem Anschluss an das Nahwärmenetz interessiert sind, können sich direkt an die Energiegenossenschaft Fünfseenland wenden.

Energiegenossenschaft Fünfseenland eG
Seestraße 35
82211 Herrsching
T: 08152 999 7264

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