Dokumentation wichtiger Gemeindeprojekte

Auf dieser Seite finden Sie Gemeindeprojekte und ihre „Historie“. Wir möchten so den Beratungs- und Planungsverlauf für Sie nachvollziehbar und transparent machen. Als Beispiel sei hier die Planung für ein neues Rathaus in Seefeld genannt, die nun bereits über 12 Jahre andauert. So können Sie (anhand von Texten und Bildern, z.B. von Arbeitsgremien oder von Informationsveranstaltungen für die Bürger)  verfolgen, wie Abwägungsprozesse und Entscheidungen im Gemeinderat zustandekommen sind, wie die Öffentlichkeit beteiligt wurde und sich in der Folgezeit das Projekt entwickelt hat.

Chronologie: 10 Jahre PlanungDetails

I. Historie

Seit  nunmehr 10 Jahren wird von der Gemeinde das Thema „neues Rathaus“ diskutiert, weil das bestehende „alte“ Rathaus weder von der Bausubstanz und dem Raumangebot noch vom technischen Niveau ausreichend ist für die Erfüllung der Aufgaben einer modernen Verwaltung und keine adäquate Nutzung durch die Bürgerinnen und Bürger ermöglicht.

2004: Der Gemeinderat hat erstmals das neue Rathaus auf der Tagesordnung und sieht Handlungsbedarf. Erste Ideen werden diskutiert und anschließend Möglichkeiten ausgelotet.

2006: Eine Planung wird veranlasst und der erste Anlauf zur Erweiterung des Rathauses wird unternommen. Die Planung sieht einen Erweiterungsbau hinter dem alten Gebäude vor. Die Bauarbeiten werden bereits im Herbst 2006 begonnen.

2007: Wegen Planungsfehlern  und unvorhergesehenen Kostenmehrungen wird der Bau im Sommer eingestellt.
Die Kostenschätzung belief sich damals  auf 3.295.000,00 €.

2008: In der jährlichen Bürgerversammlung wird das Grundstück neben dem Krankenhaus als möglicher neuer Standort für ein Rathaus vorgestellt. Zitat: “Neben dem Krankenhaus hat die Gemeinde die Chance, ein neues, energetisch optimiertes Gebäude zu errichten, das den gestiegenen Umweltansprüchen genügt“.

20.01.2009: In der Sitzung des Gemeinderates wird die Historie aufgerollt mit dem Fazit, dass eine bloße Sanierung des bestehenden Rathauses wegen zu hoher Kosten und keinerlei Raumgewinn nicht in Frage kommt. Stattdessen werden 3 mögliche Standorte für einen Rathausneubau verglichen.

  1. Hauptstraße 42 (bestehender Standort)
  2. Gelände zwischen Hedwig- und Anton-Ettmayr-Straße gegenüber Schule
  3. Hauptstraße 19 neben dem Krankenhaus

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Standorte werden sorgfältig abgewogen und dabei auch Kriterien für die künftige Ortsentwicklung berücksichtigt. Die Priorität wird daraufhin auf das Grundstück Hauptstraße 19 neben dem Krankenhaus gelegt.

Ebenfalls in derselben Sitzung wird erstmals der Technologiepark diskutiert. Ein zeitlich befristeter Umzug in den Technologiepark wird erörtert. Da der Technologiepark als Gewerbebau und nicht als Verwaltungsbau konzipiert ist, wird er von Teilen des Gremiums als mögliche Zwischenlösung gesehen.  Es werden aber auch Bedenken wegen der Lage geäußert. Zitat: “Ein Rathaus gehört in die Ortsmitte, im Technologiepark sind wir zu weit ab vom Schuss.“

21.03.2009: In einer extern moderierten Klausurtagung zu „Neues Rathaus“ im Technologie-Park befasst sich der Gemeinderat einen Tag ausschließlich mit einer Lösung für ein neues Rathaus und berät intensiv die verschiedenen Möglichkeiten. Im Rahmen der Klausur werden die Vor- und Nachteile umfassend behandelt, die Option „neues Rathaus“ mit Standort neben der Klinik Seefeld findet die mehrheitliche Zustimmung.

07.07.2009: In der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates wird berichtet, dass sich das Gremium in der Klausurtagung für den Neubau eines Rathauses ausgesprochen hat mit Priorisierung des Standortes neben dem Krankenhaus.

02.02.2010: In der Sitzung des Gemeinderates wird berichtet, dass ein Teil des Technologieparks zum Verkauf steht. Die Fraktionen sollten sich überlegen, ob die Gemeinde den Technologiepark kauft und hier eventuell das Rathaus und ein Gymnasium unterbringt.

Wenig später findet eine Begehung des älteren Gebäudetraktes im Technopark mit dem Gemeinderat statt. Wegen des Standorts und der baulichen Gegebenheiten, die der Nutzung als Verwaltungsgebäude widersprechen, spricht sich der Gemeinderat gegen einen Kauf aus.

16.03.2010: In der Sitzung des Gemeinderates wird daraufhin der Standort Technologiepark abgelehnt und erneut der Neubau eines Rathauses beschlossen.

24.01.2012: In der Sitzung des Gemeinderates werden erneut die verschiedenen Standortmöglichkeiten für den Neubau des Rathauses diskutiert, aber noch  kein Beschluss gefasst. Grund: Da sich seit 2006 die baulichen und energetischen Anforderungen umfangreich geändert haben, wird die Verwaltung beauftragt, das Raumprogramm entsprechend neu und möglichst genau zu erstellen.

Die Verwaltung erarbeitet in den folgenden Wochen in enger Zusammenarbeit mit Experten und Gemeinderat ein mögliches Raumprogramm als Grundlage für weitere Planungen und die Festlegung eines Standortes.

13.03.2012:  In der Sitzung des Gemeinderates wird das vorläufige Raumprogramm, bezogen auf das Grundstück neben dem Krankenhaus, vorgelegt. Der Standort wird mit 15 : 2 Stimmen beschlossen.

02.05.2012: Aufgrund der Bedeutung eines neuen Rathauses für die Gemeinde als ein repräsentatives Gebäude mit hoher Präsenz in der Ortsmitte sowie als Haus für die Bürgerinnen und Bürger und auch im Sinne der nachhaltigen Ortsplanung mit  Gestaltung eines neuen Zentrums, das Schule, Klinik, Alteneinrichtungen, Kindereinrichtungen und die Hauptstraße umfasst, wird in einer Sondersitzung die Durchführung eines Architektenwettbewerbes als sinnvoll erachtet und beschlossen.

10.07.2012: Herr Voitl, von der Bayerischen Architektenkammer, wird zur Beratung bei der Durchführung eines Architektenwettbewerbes hinzugezogen. Eine EU-weite Ausschreibung des Wettbewerbes wird beschlossen. Das Verfahren sollte zudem von ausgewiesenen Experten geleitet werden. Hierfür werden erfahrene Projektleiter eingeladen, die sich im Gemeinderat präsentieren. Das renommierte Architekturbüro Schober überzeugt mit entsprechenden Referenzen und wird vom Gemeinderat mit der Betreuung des Verfahrens betraut.

04.11.2012: In der Sitzung des Gemeinderates wir der gemeinsam mit dem Gemeinderat erarbeitete Auslobungstext einstimmig genehmigt.

Nach über 8 Jahren an Planungen und auch verworfenen Planungen wird im November 2012 der Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Als Wettbewerbsaufgabe wird der Neubau des Rathauses und die Gestaltung der dazugehörenden näheren Freiflächen als neuer Bestandteil der Ortsmitte beschrieben.

Gefordert wird ein bürgernahes Rathaus für Seefeld. „Die zum Rathaus gehörenden Freiflächen sind gestalterisch und städtebaulich mit einzubinden und zu einem Gesamtkonzept für die Ortsmitte zu entwickeln.“ Bei der Anordnung der geforderten 50 Stellplätze (davon 20 bis 25 für das Rathaus selbst) wurde den Wettbewerbsteilnehmern die ober- oder unterirdische Anordnung freigestellt.

2013: Die eingereichten 45 Entwürfe werden durch ein Gremium bestehend aus Fachpreisrichtern (Architekten), Sachpreisrichtern (Mitglieder des Gemeinderates) und Herrn Cording (als Berater der Verwaltung) ausgewertet und beurteilt.

Das Gremium verleiht nach zweitägigen Beratungen einstimmig dem Entwurf der Architekten Dannheimer & Joos aus München den ersten Preis.

In einer Bürgerinformationsbroschüre wird das Ergebnis des Wettbewerbs dargestellt, die Entwürfe werden öffentlich ausgestellt.

20.08.2013: Den Sieger-Architekten wird in der Gemeinderatssitzung der Auftrag für den Bau des neuen Rathauses erteilt.

22.10.2013: Da die Architekten alle Stellplätze oberirdisch im hinteren Grundstücksteil angeordnet hatten, beschließt der Gemeinderat, die Architekten mit der Vorplanung einer Tiefgarage für 20-40 Stellplätzen zu beauftragen und die Kosten für diese Variante zu erarbeiten.

11.03.2014: Um ein größtmögliches Maß an Kostensicherheit zu erlangen, wird beschlossen weitere Fachplaner mit der Vorplanung der technischen Gewerke zu beauftragen.

Als Grundlage für eine exakte Kostenermittlung werden auch weitergehende Untersuchungen veranlasst, bspw. ein umfangreiches Bodengutachten am künftigen Standort. Das Bodengutachten ergibt, dass ein Rathaus an der vorgesehenen Stelle problemlos errichtet werden kann.

Der bisher in Anspruch genommene Kostenrahmen für den Neubau des Rathauses beträgt ca. 420.000 €. (Wettbewerb gesamt, Fachplaner, Architekt bis einschl. LPH 3) ohne die  bereits entstandenen Kosten der vorherigen Planungen seit dem Jahr 2004.

Die Kostenprognose für den Neubau des Rathauses beträgt je nach energetischer Ausführung ca. 7,2 bis 8.2 Mio Euro.

Enthalten sind:

  • Gebäude
  • Ausstattung und Möblierung
  • Mitarbeiter- und Besucherparkplatz und Gestaltung der sonstigen Freiflächen
  • Herrichten von 25 zusätzlichen öffentlichen Parkplätzen
  • Neugestaltung des Bereiches der Hauptstraße mit Vorplatz zum neuen Rathaus
  • Nebenkosten (Honorare, Gutachten, Gebühren)

II. Entwicklung seit April 2014

Befürchtungen, die Kosten könnten durch den Bau eines Parkhauses und die seit 2012  gestiegenen Baukosten den veranschlagten Rahmen sprengen, führen zu erneuten Diskussionen um eine schnelle und zugleich kostengünstige Lösung.

Eine Planungsgruppe aus Gemeinderäten und Experten befasst sich erneut mit den Planungen und erarbeitet Alternativvorschläge für einzelne Gewerke zur Straffung der Kosten.

Der Technologiepark wird durch ein Angebot von Herrn Detlef Schneider/TQ-Systems erneut ins Gespräch gebracht. Herr Schneider bietet der Gemeinde einen langfristigen Mietvertrag für den U-förmigen Gebäudetrakt an. Auch ein Ankauf durch die Gemeinde steht zur Diskussion. Sollte die Gemeinde keinen Gebrauch von diesem Angebot machen, nutzt Herr Schneider das Gebäude selbst.

05.07.2014: Eine differenzierte, belastbare Kostenabschätzung von Fachplanern für die Errichtung des neuen Rathauses liegt nun vor. Die Kosten für die einzelnen Gewerke liegen im Rahmen der ursprünglichen Vorstellungen, die Voraussetzung für eine Umsetzung sind.

08.07.2014: Die Ergebnisse werden den Bürgerinnen und Bürgern auf einer Bürgerinformationsveranstaltung in Oberalting vorgestellt. Bei dieser Veranstaltungen werden auch mögliche Standortvarianten unter die Lupe genommen. Die  Überlegungen und Gründe, die für den Standort bei der Klinik als der bestmöglichen Lösung sprechen, werden umfassend dargestellt.

Die zwischenzeitlich von einer Bürgerinitiative angedachte Variante einer Kernsanierung des bestehenden Rathauses mit Neubau oder Anbau hinter dem alten Rathaus wird von der Bürgerinitiative selbst vorgestellt. Der bisherige Standort wird von der Gemeinde aufgrund zahlreicher Faktoren nicht weiter verfolgt.

15.07.2014: Die Varianten „Anmietung Technologiepark“ und „Neubau Rathaus“ werden im Gemeinderat erneut abgewogen. Die Anmietung des neueren Trakts des Technologieparks wird per Gemeinderatsbeschluss abgelehnt.

Wesentliche Gesichtspunkte im Zusammenhang mit einem neuen Rathaus sind: eine vorausschauenden Planung, die auch der Entwicklung der Gemeinde im Bereich Versorgung und Infrastruktur Rechnung trägt sowie die langfristige Nutzung eines richtungsweisenden Gebäudes, das die neuesten energetische Vorgaben erfüllt.

Die von den Fachplanern zwischenzeitlich vorgelegten Detailkosten für die Gewerke zeigen, dass das neue Rathaus am Standort neben der Klinik den veranschlagten Kostenrahmen in allen Bereichen einhält und auch genügend Parkraum geschaffen und erhalten werden kann.

26.10.2014: Das Ratsbegehren für das neue Rathaus wurde durch die Bürger mehrheitlich abgelehnt. Dem Bürgerbegehren „Bestehendes Rathaus mit neuem Anbau“ wurde durch die Bürger mehrheitlich zugestimmt.


Neues Rathaus SeefeldDetails

Ein neues Rathaus für Seefeld

Im Januar 2012 fasste die Gemeinde Seefeld nach intensiven Beratungen und Diskussionen den Beschluss, das Rathaus der Gemeinde neu zu errichten. Unterschiedliche Standorte wurden zuvor in einem mehrjährigen Prozess nach finanziellen, planungsrechtlichen und ortsplanerischen Gesichtspunkten gegeneinander abgewogen. Der Standort neben der Chirurgischen Klinik Seefeld hatte sich bei einer umfassenden Betrachtung der Rahmenbedingungen als der günstigste für die weitere Entwicklung der Gemeinde herausgestellt.

Dieser Prozess wurde nun durch einen Bürgerentscheid gestoppt. Am 26. Oktober 2014 hat eine Mehrheit der Bürger entschieden, das alte Rathaus zu erhalten und durch einen Anbau zu erweitern. Der Gemeinderat und die Verwaltung betrachtete dies als Auftrag, die Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel das zugrundeliegende Raumkonzept, erneut auf den Prüfstand zu stellen und darauf aufbauend die Machbarkeit einer Erweiterung auf dem bisherigen Rathausgrundstück zu eruieren.

Parallel dazu musste nach einer übergangsweisen Lösung gesucht werden, um der Verwaltung geeignete Räume für ihre Aufgaben bieten zu können. Hier gingen die Überlegungen von einer Container-Erweiterung hinter dem alten Rathauses bis hin zu einer (teilweisen) Auslagerung der Arbeitsstätten.

Die Gemeindeverwaltung konnte dann seit dem späten Frühjahr 2015 nach umfanreichen Umbaumaßnahmen in Räumen im Gewerbegebäude „Am Technologiepark 16“ untergebracht werden

Auf der neuen Seite Rathausplanung finden Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger,  aktuelle Informationen zum Fortschritt der Planungen, sowie über alle wichtigen Termine rund um das Thema Rathaus.

 

Computeranimation des im Bürgerenscheid abgelehnten Rathausentwurfes


ArchitektenwettbewerbDetails

Architekten-Wettbewerb

Am 25. und 26. April 2013 tagte das Preisgericht zum Wettbewerb „Neubau Rathaus Seefeld“ im Haus Peter und Paul in Seefeld-Oberalting.

45 von 50 Architekturbüros hatten ihre Entwürfe in Form von zwei Plänen und einem Modell bis zum 20. bzw. 27. März 2013 bei dem wettbewerbsbetreuenden Büro zur Vorprüfung abgegeben. Bestandteil der Vorprüfung war die inhaltliche Prüfung hinsichtlich der Nutzung und Funktion nach den Kriterien der Ausloberin sowie die rechnerische Überprüfung des Raumprogramms. Alle Daten wurden in einem Vorprüfbericht zusammengestellt und dem Preisgericht am Donnerstag, den 25. April 2013 zu Beginn der Preisgerichtssitzung übergeben.

Das Preisgericht setzte sich aus Architekten aus München, Hörmannsdorf und Seefeld als Fachpreisrichter sowie dem 1. Bürgermeister Herrn Wolfram Gum und den Gemeinderäten Sebastian Haberkorn, Dr. Oswald Gasser und Peter Schlecht als Sachpreisrichter, den stellvertretenden Sachpreisrichterinnen Ute Dorschner und Johanna Senft  sowie dem sachverständigen Berater Herrn Fritz Cording zusammen. Herr Prof. Jörg Homeier wurde zu Beginn zum Vorsitzenden des Preisgerichtes gewählt.

Nachdem die Vorprüfung jede der 45 Arbeiten dem Preisgericht vorgestellt hatte, wurden in den sich daran anschließenden 1. und 2. Wertungsrundgang 11 bzw. 26 Wettbewerbsentwürfe ausgeschieden. 8 verblieben somit in der Engeren Wahl. Mit dieser Entscheidung wurde die Preisgerichtssitzung am Donnerstag um 19:30 Uhr beendet.

Am Freitag, den 26. April 2013 trat das Preisgericht um 8:30 Uhr erneut zusammen. Für die schriftlichen Beurteilungen der in der Engeren Wahl verbliebenen 8 Entwürfe bestimmte der Vorsitzende des Preisgerichtes 5 Arbeitsgruppen, welche sich aus jeweils einem Fach- und einem Sachpreisrichter zusammensetzten. Die erarbeiteten Texte wurden vor den entsprechenden Plänen vorgetragen und mit dem gesamten Preisgericht abgestimmt.

Danach erfolgte eine eingehende vergleichende Diskussion über die Vor- und Nachteile jedes einzelnen Entwurfes, wobei alle Angehörigen des Preisgerichtes die Gelegenheit zur persönlichen Stellungnahme wahrnehmen und ihre favorisierte Reihenfolge der Arbeiten benennen konnten.

Im Anschluss daran stimmte das Preisgericht über die Rangfolge der Arbeiten ab und legte einstimmig 4 Preise und 4 Anerkennungen fest.

Den 1. Preis erhielten Dannheimer & Joos Architekten GmbH aus München, welche zur Pressekonferenz am Freitagabend persönlich anwesend waren.

Der 2. bis 4. Preis wurde an fpa frank und probst architekten aus München, Bathke Geisel Architekten aus München und Peer Möckel Architekt aus Recklinghausen sowie die gleichrangigen Anerkennungen an J.Schmuck,  Architekt aus München, mrb architekten, Ralf Emmerling Architekt aus München, KBNK ARCHITEKTEN GMBH aus Hamburg sowie Eßmann Gärtner Nieper, Architekten GbR aus Leipzig vergeben.

Dem Gemeinderat werden in einer Sondersitzung alle 4 Preisträgerarbeiten durch den Preisgerichtsvorsitzenden Prof. Homeier ausführlich vorgestellt.

Für die Auftragsvergabe ist die Platzierung im Wettbewerb das wichtigste Kriterium. In einem Vergabegespräch mit allen 4 Preisträgern werden neben der Wettbewerbsplatzierung auch Kriterien wie Methoden zur Kostenkontrolle abgefragt.

Alle 45 Wettbewerbsarbeiten können vom 30. April bis zum 5. Mai 2013 im Haus Peter und Paul, Marienplatz 4 in Seefeld-Oberalting besichtigt werden.

Die Architektin und Stadtplanerin Petra Schober vom wettbewerbsbetreuenden Büro führt am 1. Mai 2013 um 11:00 und 15:00 Uhr durch die Ausstellung.


RathausplanungDetails

Rathausplanung

Auf dieser Seite finden Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, Informationen zur Rathausplanung sowie künftig alle wichtigen Termine hierzu.

26. Januar 2016

Im Rahmen des 1. Bürgerforums im vergangenen Oktober hatten die Organisationsberaterin Gabriele Übler sowie der Architekt Clemens Pollok ihre Bewertungen zur Organisations- und Raumanalyse beziehungsweise zur möglichen Bebauung des Rathausgrundstücks hinter der Rathausvilla vorgestellt. Rund 200 anwesende Bürgerinnen und Bürger Seefelds diskutierten mit den Experten die Machbarkeit eines zukunftsfähigen Verwaltungsgebäudes hinter dem bestehenden historischen Kern des Alten Rathauses. Auf dieser Grundlage hat nun der Gemeinderat am Dienstag, den 19. Januar 2016, fast einstimmig entschieden: Es wird dort kein Verwaltungsgebäude geben. Das Alte Rathaus wird bis auf weiteres von Vereinen genutzt und der Arbeitskreis Rathaus aus Verwaltungs- und Gemeindesratsmitgliedern beschäftigt sich intensiv mit der Frage: Soll es einen Neubau geben oder bleibt die Verwaltung im Technologiepark?

Hierfür wird vom Arbeitskreis aktuell eine Bewertungsmatrix erarbeitet, die der Entscheidungsfindung dienen soll und den Vergleich der  Varianten ermöglicht.  Anfang März 2016 wird der Arbeitskreis Rathaus den Kriterienkatalog im Rahmen eines 2. Bürgerforums vorstellen und mit den Bürgern diskutieren.

Mehr Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 25. Januar 2016 (PDF).

Der genaue Termin wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.

26. November 2015

Zusammenfassung des Bürgerforums

Hier finden Sie die Präsentationen zum Bürgerforum vom 29. Oktober 2015 und die Zusammenfassung der Veranstaltung  als PDF-Datei. Bitte klicken Sie auf den Link, damit sich die Datei öffnet.

14. Oktober 2015

Vorstellung der Ergebnisse der Organisationsuntersuchung

Am Donnerstag, dem 29. Oktober findet um 18:30 Uhr in der Gemeindeverwaltung Seefeld, Am Technologiepark 16, ein Bürgerforum statt, auf dem die Ergebnisse der Organisations- und Raumbedarfsanalyse vorgestellt und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Planung eines Rathauses diskutiert werden. Anbei finden Sie eine Zusammenfassung der Organisations- und Raumbedarfsanalyse (PDF)

ZUM ABLAUF DES BÜRGERFORUMS

Einlass: ab 18:00 Uhr
Beginn: 18:30 Uhr

  • Zunächst wird Ihnen Frau Übler von der Bayerischen Akademie für Verwaltungs-management die Ergebnisse der Organisationsanalyse für die Gemeindeverwaltung vorstellen und erläutern.
    Anschließend wollen wir gemeinsam mit Ihnen und Experten aus verschiedenen Fachrichtungen beleuchten, welche Anforderungen sich daraus für die Unterbringung einer zukunftsfähigen Gemeindeverwaltung ergeben.
    Eine städtebauliche Gesamtbetrachtung schließt den ersten Teil des Bürgerforums ab.
  • Im zweiten Teil stehen Ihnen die Experten an Material-Tischen zur Verfügung. Hier können Sie sich z. B. anhand von Plänen tiefergehend zu den baulichen Lösungen informieren.
    Die abschließende Plenumsdiskussion ist dazu gedacht, Fragen, Ideen und Anregungen der Anwesenden zu sammeln und zusammenzufassen.

Voraussichtliches Ende: ca. 22:00 Uhr

Die Ergebnisse des Bürgerforums werden im Nachgang an dieser Stelle der Homepage dokumentiert.

3. August 2015

Analyse-Ergebnisse der Organisationsuntersuchung und Raumbedarfsermittlung

Nach über vier Monaten steht die Organisationsuntersuchung der Gemeindeverwaltung Seefeld, für die die Bayerische Akademie für Verwaltungsmanagement beauftragt worden war, vor ihrem Abschluss. Die wichtigsten Ergebnisse der Analyse wurden der Öffentlichkeite bereits am 30. Juli im Rahmen eines Pressegesprächs vorgestellt. Die Medien haben darüber umfangreich berichtet.

Hier gehts zum Presse-Beitrag „Engagiertes Team“ in der Süddeutschen Zeitung und zum Beitrags-Foto der Süddeutschen und  hier der Beitrag „Seefelds Verwaltung bestens aufgestellt“ aus dem Starnberger Merkur.

Wesentliche Ergebnisse sind: In der Gemeindeverwaltung fehlt Personal im Umfang von 3 bis 4 Arbeitsplätzen. Dieser Bedarf wird auch in den nächsten 5 bis 10 Jahren wegen der erwarteten Aufgabenzuwächse, u.a. im Bereich Asyl, Ortsentwicklung, Bürgerservice und Ausbau des Bürgerdialogs, bestehen. Aber auch verwaltungsintern stehen systematische Veränderungen an, die trotz personeller Entlastung an gewissen Stellen an anderen personellen Mehrbedarf nach sich ziehen.

Eine hohe Motivation und Zufriedenheit der Verwaltungsmitarbeiter wurde ebenfalls festgestellt: Die Mitarbeiter seien insgesamt sehr engagiert und zeigten hohe Selbstverantwortung, lautet das Fazit der Fachfrau Gabriele Übler.

Obwohl also eine Personallücke besteht, sei die Verwaltung, so die  Organisationsberaterin, alles in allem sehr gut aufgestellt.

Das durch die Expertin auf Basis der Untersuchungen errechnete Raumprogramm für eine zukunftsfähige Verwaltung liegt um 50 Quadratmeter  und somit um  2 % unter dem, was für den Rathausneubau vorgesehen gewesen wäre.

Der Abschlussbericht, der eine noch ausstehende Wirtschaftlichkeitsberechnung durch einen Spezialisten vorsieht, soll den Sommer über erstellt werden. Das Sollkonzept für die Umsetzung wird nach der Sommerpause ausgearbeitet.  Auf einem Bürgerforum am 29. Oktober  werden dann die endgültigen Ergebnisse der Organisationsuntersuchung sowie das daraus resultierende Raumkonzept im Detail vorgestellt. Zur Visualisierung des notwendigen Raumprogramms werden zudem Modelle entworfen, anhand derer  mögliche Ansätze für die Umsetzung eines Rathauses mit den Bürgern diskutiert werden können.

Anbei finden Sie die Pressemitteilung der Gemeinde zur Organisations-Untersuchung, Stand 30.07.2015

6. März 2015

Organisationsuntersuchung beauftragt

In der Sitzung vom  3. März hat sich der Gemeinderat mit sehr großer Mehrheit auf die Beauftragung der Bayerischen Akademie für Verwaltungsmanagement als externes Expertenbüro für Organisationsmanagement geeinigt. In den kommenden Monaten soll die Organisation der Gemeindeverwaltung Seefeld systematisch untersucht werden. Auf Grundlage der Analyse-Ergebnisse soll dann ein Raumkonzept für das Rathaus der Gemeinde entwickelt werden.

Die Wahl fiel auf die Expertin Gabriele Übler, die seit vielen Jahren freiberuflich für die Bayerische Akademie für Verwaltungsmanagement tätig ist. Die erfahrene Vewaltungswirtin aus Dießen ist künftig federführend für die Erhebung und Erstellung des Gutachtens zuständig und nimmt in den kommenden Wochen und Monaten die Seefelder Gemeindeverwaltung systematisch unter die Lupe. Frau Übler ist seit 1996 als Management- und Organisationsberaterin mit Schwerpunkt kommunale Vewaltung tätig und geht davon aus, dass sie für die Organisationsuntersuchung etwa drei Monate braucht. Frau Übler arbeitet nach bundesweit anerkannten Standards und definiert ihre Aufgabe folgendermaßen:

„Die Gemeinde Seefeld, vertreten durch Gemeinderat und Bürgermeister hat uns in der letzten Woche einen Auftrag für eine Untersuchung der Gemeindeverwaltung erteilt, mit dem Ziel, die mittelfristige Aufgabenentwicklung und den absehbaren Personalbedarf zu untersuchen und auf dieser Basis die Anforderungen an ein Raumkonzept zu definieren. Dabei werden alle relevanten Aspekte berücksichtigt, wie z.B.:

  • die gemeindlichen Pflicht- und freiwilligen Aufgaben,
  • Fallzahlen und mittlere Bearbeitungszeiten,
  • IT-Unterstützung (Möglichkeiten für edv-gestützte Arbeitsprozesse, Online-Dienste für die Bürger/-innen und Digitalisierung von Unterlagen),
  • kommunalübliche Anforderungen an Kommunikation,
  • kommunalübliche Anforderungen an Bearbeitungs- und Servicequalität usw. und Einflussfaktoren wie demografische Entwicklungen,
  • absehbare Aufgabenentwicklungen,
  • Möglichkeit der Aufgabenerledigung in interkommunaler Zusammenarbeit oder andere Outsourcing-Optionen,
  • moderne Arbeitsplatzkonzepte.

Bei der Bestandsaufnahme und Analyse werden einerseits kommunale Standards (Kennzahlen und Prozesse) zu Grunde gelegt, andererseits die spezifischen Anforderungen in Seefeld in den Blick genommen. Bestandsaufnahme und Analyse erfolgen also im Rahmen einer sehr fachspezifischen Untersuchung, die dem politischen Auftrag der Gemeinde folgt.

Wir sind als Beratungsunternehmen dankbar für das Interesse der Bürgerschaft an einer zukunftsorientierten Verwaltung und an tragfähigen Ergebnissen aus der Untersuchung. Sobald wir uns im Rahmen unserer unabhängigen und ergebnisoffenen Analyse ein Bild gemacht haben, werden wir den – in der Gemeinderatssitzung bereits angekündigten – Dialog mit der interessierten Öffentlichkeit führen.“

Die künftige Bürger- und Serviceorientierung und absehbaren Veränderungen in den kommunalen Aufgabenbereichen und Zuständigkeiten spielen hierbei ebenso eine Rolle, wie die Erfüllung der UN-Behindertenrechtskonvention und die Ansprüche an eine zeitgemäße und zukunftsfähige Verwaltung. Wir sind schon gespannt auf die ersten Ergebnisse.

16. Februar 2015:

In der Gemeinderatssitzung vom 10. Februar wurde einem Vorschlag der SPD zugestimmt, dass der Planer Frank Reimann erneut prüfen soll, was als Anbau hinter dem alten Rathaus bauplanungsrechtlich möglich ist. Diese Maßnahme ermöglicht eine grobe Betrachtung, welche Baumasse auf dem Platz untergebracht werden könnte, entspricht jedoch keiner Überprüfung einer möglichen Funktionalität oder konkreten Planung eines Rathauses.

10. Februar 2015:

Umzug der Verwaltung

Der Umzug der Gemeindeverwaltung in die neuen Räumlichkeiten am Technologiepark 16 ist auf Ende März terminiert. Planmäßig soll der Umzug in der Kalenderwoche 13 stattfinden, also zwischen dem 23. und dem 27. März.  Das Rathaus bleibt in der Umzugswoche für den Publikumsverkehr geschlossen.

Ab April kann dann der reguläre Verwaltungsbetrieb und Service für die Bürgerinnen und Bürger aufgenommen werden.

Externe Organisationsüberprüfung

Im Zusammenhang mit der weiteren Planung für ein Rathaus wurden inzwischen weitere Schritte veranlasst. So stellen sich in der Gemeinderatsitzung am 3. März 2015 zwei Büros mit Organisationsexperten vor. Der Gemeinderat entscheidet dann, welches Büro das bisherige Organisationskonzept der Gemeindeverwaltung extern überprüft und bei der Optimierung unterstützt. Auf Basis dieses Organisationskonzepts soll dann mithilfe der Experten und begleitet durch die Kommission aus Gemeinderäten auch das neue Raumkonzept entwickelt werden. Letzteres ist Grundlage für die weitere Planung.

14. Januar 2015

Bürgerentscheid Rathaus

Die ersten Vorbereitungen für eine Umsetzung des Beschlusses haben bereits begonnen.

  • So wurde in den öffentlichen Sitzungen vor der Weihnachtspause vom Gemeinderat beschlossen, dass eine Anbaulösung in einem transparenten Prozess einer Prüfung unterzogen werden soll, die ein Raumkonzept und ebenso eine Kostenermittlung einschließt.
  • Im Sinne der Transparenz und Öffentlichkeit und zur Mithilfe bei dieser Aufgabe wurden vom Gemeinderat aus jeder Fraktion Ratsmitglieder für eine Planungsgruppe bestimmt. Diese soll künftig nicht nur den Prozess, sondern auch die Information der Bürgerinnen und Bürger rund um die Rathausplanung unterstützen.

Bevor dann konkrete Maßnahmen ergriffen werden können, muss zudem das Bestandsgebäude von der Verwaltung vollständig geräumt sein.

Zwischenlösung für die Gemeindeverwaltung Seefeld

Der Gemeinde wurde ebenfalls in den Wochen vor Weihnachten ein Angebot über die Anmietung von Räumlichkeiten in einem Gebäudeteil am Technologiepark unterbreitet. Dieses Angebot erforderte eine schnelle Entscheidung. In den Medien wurde darüber berichtet.

Das bestehende Rathaus lässt durch seine beengte Raumsituation und Mängel, die teilweise gegen rechtliche Vorschriften verstoßen, einen regulären Verwaltungsbetrieb nicht mehr zu. Diese Situation, die sich über die Jahre noch verschlechterte, war der Grund für die langjährigen intensiven Planungen und schließlich den Beschluss zum Bau eines neuen Rathauses im Januar 2012. Bereits im Herbst vergangenen Jahres hätten regulär die Bauarbeiten neben der Klinik begonnen.
Planungsprozess Neues Rathaus Seefeld

  • In den Sitzungen des Ratsgremiums wurden das Angebot und die mit einem Umzug verbundenen Kosten sowie die künftigen Betriebs- und Mietkosten offen und intensiv diskutiert und abgewogen.
  • Der Gemeinderat fasste dann vor Weihnachten einstimmig den Beschluss, dass dieses gute Angebot von der Verwaltung anzunehmen und zunächst der Umzug der Gemeindeadministration vorzubereiten sei.
  • Es handelt sich um einen sorgfältig vorbereiteten Umzug, der für eine Gemeindeverwaltung in der Größenordnung von Seefeld zielführend ist, weil dort die Aufgabenbereiche sehr stark vernetzt sind und ein spontanter, interner Austausch  der Fechbereiche ermöglicht wird. Eine teilweise Auslagerung hätte dagegen die Arbeitsabläufe und den Bürgerservice unnötig erschwert, zumal dieser Zustand für einen längeren Zeitraum besteht.
  • Der Gemeinderat stimmte daher einstimmig unter Kenntnis der Kosten dem Umzug der Verwaltung zu. Denn schließlich ist es vorrangig, dass die Gemeinde ihre öffentlichen Aufgaben als Behörde ordentlich wahrnehmen und die Sicherheit und Grundversorgung unserer Bürgerinnen und Bürger auch während der kommenden Jahre der Planung und Umsetzung einer Rathauslösung gewährleisten kann.

Der Vorteil der aktuellen Lösung ist, dass die Verwaltung, die in

Wann findet der Umzug der Verwaltung statt?

Noch in diesem Frühjahr soll der neue Verwaltungsstandort bezogen werden. Der Umzug der Gemeindeverwaltung in die Räumlichkeiten an der Eichenallee wird daher seit Jahresbeginn intensiv vorbereitet. Zunächst waren hierfür Planungen notwendig, z.B. für die Raumaufteilung, aktuell werden Umbaumaßnahmen vorgenommen, die v.a. im Trockenbaubereich liegen.

Büroräume einer öffentlichen Verwaltung haben deutlich andere Anforderungen als normale Büroräume in Geschäftshäusern. Die bestehenden Räumlichkeiten sind jedoch für Gewerbe ausgelegt und erfüllen somit nicht die Erfordernisse an eine öffentliche Verwaltung mit Publikumsverkehr. Schließlich müssen alle Funktionsbereiche einer Verwaltung abgebildet werden. Die Ausgestaltung der Räume mit Publikumsverkehr umfasst auch den  Persönlichkeits- und Datenschutz der Bürgerinnen und Bürger, der jederzeit gewährleistet sein muss. So sind umfangreiche Sichtschutz-, Schallschutz-  und elektronische Maßnahmen vorzunehmen sowie die Brandschutzvorschriften und Fluchtwege für öffentliche Gebäude zu berücksichtigen. Alle Eingriffe müssen zugleich so vorgenommen werden, dass sie reversibel sind, also problemlos aus der Mietsache zurückgebaut werden können.

Positiv: Auch die Sitzungen des Ratsgremiums und der Ausschüsse können künftig am neuen Verwaltungsstandort abgehalten werden. Neben modernen Räumen mit zeitgemäßer medialer Ausstattung ist ein weiterer Vorteil, dass Kosten am Altbestand eingespart werden können, wie z.B. für Heizung und Warmwasser und sonstige Unterhalts- und Infrastrukturkosten.

Wie geht es dann weiter?

Die Unterbringung der Verwaltung im Technologiepark ist eine Zwischenlösung, die räumlichen Kapazitäten sind auch dort beschränkt. Sie dient daher mittelfristig der Entlastung der Verwaltungsmitarbeiter und soll vor allem zu einem reibungslosen Verwaltungsbetrieb während der Zeit beitragen, die für die Planung und Realisierung einer zukunftsfähigen Rathaus-Lösung der Gemeinde Seefeld notwendig ist; sie ist daher im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde.

Für die Rathausplanung selbst ist ein belastbarer Kriterienkatalog zu entwickeln, der z.B. ausreichend Parkraum, einen vorbildlichen energetischen Standard sowie ein zukunftsfähiges, barrierefreies Raumkonzept beinhaltet. Hierfür werden Spezialisten einbezogen, die im Rahmen einer vorgeschalteten professionellen Organisationsuntersuchung eine belastbare Basis schaffen sollen. Nur so können Machbarkeit und Kosten einer Anbaulösung in verantwortungsvoller Weise überprüft werden.

Über Beginn, Schritte und Verlauf der Vorbereitungen im Zusammenhang mit einer baulichen Neugestaltung des Rathaus-Gebäudes werden die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Seefeld künftig auf dieser Seite frühzeitig und umfassend informiert.

26. Oktober 2014

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Seefeld stimmen  beim Bürgerentscheid mehrheitlich für die Option „Bestehendes Rathaus mit neuem Anbau”.
 Wahlergebnisse Bürgerentscheid


Bisherige Bürgerinformationen zum neuen RathausDetails

Bürgerinformation 1

Hier finden Sie die Bürgerinformationsbroschüre Ein neues Rathaus für Seefeld 1 – Wettbewerb, die zur Präsentation der Architektenentwürfe erstellt wurde.

Bürgerinformation 2

– in Kürze – 

Bürgerinformationsveranstaltungen

Hechendorf: Am 21. Juli 2014 fand um 19 Uhr, im Bürgerstadl in Hechendorf (Schlagenhofener Weg), eine weitere Informationsveranstaltung zu Standort und Umsetzung des neuen Rathauses statt.

Oberalting: Am 8. Juli 2014 fand um 19 Uhr im Haus Peter und Paul in Oberalting (Marienplatz) eine Informationsveranstaltung zu Standort und Umsetzung des neuen Rathauses statt.

Die Präsentationsunterlagen zu den Vorträgen vom 1. Bürgermeister Wolfram Gum finden Sie hier!

Ebenfalls zum Download stehen die Vorträge der Planunungsgruppe der Gemeinderäte:

Josef Wastian: Baubegleitung
Dr. Oswald Gasser: Grundriss und Raumaufteilung
Johanna Senft: Energetische Aspekte
Hermann Ramsauer: Lichtplanung
Josef Schneider: Freiflächen

 

Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge

Alle 45 Wettbewerbsarbeiten konnten vom 30. April bis zum 5. Mai 2013 im Haus Peter und Paul, Marienplatz 4 in Seefeld-Oberalting besichtigt werden. Geöffnet war die Ausstellung wie folgt:

Dienstag 30. April 2013 von 16.00 – 18.00 Uhr
Mittwoch 1. Mai 2013 von 10.00 – 16.00 Uhr
Donnerstag 2. Mai 2013 von 16.00 – 18.00 Uhr
Freitag 3. Mai 2013 von 14.00 – 18.00 Uhr
Samstag 4. Mai 2013 von 14.00 – 18.00 Uhr
Sonntag 5. Mai 2013 von 11.00 – 15.00 Uhr

Die Architektin und Stadtplanerin Petra Schober vom wettbewerbsbetreuenden Büro führte am 1. Mai 2013 um 11:00 und 15:00 Uhr durch die Ausstellung.

 


KostenDetails

Neubau Anbau/Sanierung
Kosten etwa 520 Euro pro Kubikmeter (mittlerer bis gehobener Standard) Kosten etwa 520 Euro pro Kubikmeter (mittlerer bis gehobener Standard)
Mehrkosten Tiefgarage
unkalkulierbare Mehrkosten durch erschwerte Baubedingungen (z.B. Anfahrt von Baumaschinen, Lagerung von Baumaterial, …)
Planerkosten Planerkosten
Kosten Altbausanierung mit Entkernung zurzeit unkalkulierbar
Bisherige Planungskosten Neubau (> 500.000 Euro) Bisherige Planungskosten Neubau (> 500.000 Euro) wären umsonst bezahlt worden

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S-Bahnhof Seefeld-Hechendorf (barrierefrei)Details

Die Demonstration „Flagge zeigen für den barrierefreien Bahnhof Seefeld-Hechendorf“ fand am Donnerstag, den 7. Mai mit reger Beteiligung von insgesamt 85-100 Teilnehmern statt.

Die Aktion initiierten die Gemeinderäte Johanna Senft und Dr. Oswald Gasser stellvertetend für den gesamten Gemeinderat und für die Gemeinde Seefeld. Aufgerufen waren alle Mitbürger Seefelds, um auf die Bedeutung eines barrierefreien Zugangs für die Gemeinde öffentlichkeitswirksam aufmerksam zu machen.

Als besondere Gäste begrüßte Bürgermeister Gum Frau Irmgard Badura, die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Frau Böhmer, Vertreterin der Bayerischen Architektenkammer und Expertin für barrierefreies Bauen, und Herrn Moy, Vertreter von „Pro-Bahn“.  Neben den vielen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde, konnte der Bürgermeister auch den Seefelder Seniorenbeirat und zahlreiche Vertreter sozialer Organisationen, des Landratsamtes Starnberg, der lokalen Nachbarschaftshilfen und des VdK bei der Kundgebung begrüßen.

Bereits seit Jahren kämpft die Gemeinde Seefeld für einen barrierefreien Zugang zum Bahnsteig der S-Bahn. Viele Versuche wurden unternommen, um über „Sonderlösungen“ den Zugang zum Bahnsteig barrierefrei zu gestalten. Zahlreiche Gespräche, unter anderem mit Zuständigen aus den verschiedenen Bahngesellschaften, fanden statt, in denen Vorkonzepte und Vorplanungen zur Realisierung eines barrierefreien Zugangs zum Bahnsteig detailliert besprochen wurden. Leider führten alle Anstrengungen zu keinem greifbaren Ergebnis. Selbst ein sogenannter Brandbrief zum barrierefreien Ausbau im vergangenen Jahr, gerichtet an den Staatsminister Joachim Herrmann, brachte keine zufriedenstellende Antwort und kein konkretes Ergebnis. Die letzte Möglichkeit besteht nun darin, in das nächste Ausbauprogramm der bayerischen Staatsregierung zu kommen (Bayern barrierefrei bis 2023).

Nachdem die Situation vor Ort erläutert wurde, übergab Bürgermeister Gum Frau Badura einen Appell, der an die Bayerische Staatsregierung gerichtet ist und die dringende Bitte enthält, zeitnah den barrierefreien Ausbau der S-Bahnhaltestelle Seefeld-Hechendorf zu realisieren. Die Gemeinde wünscht sich zusätzlich entscheidungsbefugte und kompetente Ansprechpartner der planenden und ausführenden Behörden und Organisationen, insbesondere aus der Deutsche Bahn AG und ihren Gesellschaften. Denn die Gemeinde Seefeld ist durchaus bereit, ihre bisherigen Überlegungen den Behörden vorzubringen und sich aktiv personell und finanziell an der Umsetzung zu beteiligen.

Frau Badura versprach bei den zuständigen Stellen vorzusprechen und sich, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, für den barrierefreien Ausbau einzusetzen. Sie wolle mithelfen, damit „das Thema wieder auf die Tagesordnung kommt.“

Sehen Sie hier einige Impressionen von der Demonstration am 7. Mai:

 

Bilder: Stefan. A. Schuhbauer – v. Jena Fotodesign