Leben in Seefeld

Wildschutz – Hunde bitte an die Leine

Liebe Naturliebhaber und liebe Hundebesitzer,

mit dem vierbeinigen Begleiter durch Wiesen und Wälder zu streifen macht Spaß und ist gesund. Für Mensch und Tier.

Allerdings hat das Vergnügen auch eine andere Seite, und zwar eine ziemlich unerfreuliche. Jagdpächter und Förster melden eine erschreckende Zunahme von Wildunfällen. Ursache dafür sind die vielen Spaziergänger mit und ohne Hund, die oft querfeldein unterwegs sind und dadurch den Rückzugsraum für das Wild immer enger werden lassen. Immer häufiger verursachen aber freilaufende Hunde, die Rehe hetzen, schwere Unfälle, die einen qualvollen Tod der Tiere zur Folge haben, sei es durch Bissverletzungen oder auch durch den Stress, den eine Hetzjagd beim Wild verursacht.  Das kann ein verantwortungsvoller Hundehalter nicht wollen.

Das Beste um diese Unfälle zu vermeiden ist, den Hund an die Leine zu nehmen, dann kann eine ungewollte Jagd nicht stattfinden.

Wir möchten an das Verantwortungsbewußtsein jedes Einzelnen appellieren und stellen hier zwei sachliche Inhalte zur Situation dar:

  • Von Mai bis August legen die Rehgaißen ihre Kitze in Wiesenflächen ab. Wenn das Rehwild, insbesondere Rehkitze in den Wiesen von freilaufenden Hunden vertrieben oder gar gehetzt werden, werden sie von ihren Muttertieren nicht mehr angenommen und müssen zumeist kläglich verenden.
  • 30 (1) BayNatSchG sagt außerdem aus: ,,landwirtschaftlich genutzte Flächen (einschließlich Sonderkulturen) und gärtnerisch genutzte Flächen dürfen während der Nutzzeit nur auf vorhandenen Wegen betreten werden. Als Nutzzeit gilt die Zeit zwischen Saat oder Bestellung und Ernte, bei Grünland die Zeit des Aufwuchses.“

Wir bedanken uns jetzt schon für Ihr Mitwirken!

 

Foto: pixabay

 

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