Liederkranz Eintrachtshausen e.V.
gegr. 6. März 1900 zu Oberalting-Seefeld

 

Mitglied des Bayerischen Sängerbundes (BSB) und des Sängerkreises Starnberg. Ausgezeichnet mit der Carl Friedrich Zelter-Plakete für über 100 Jahre erfolgreiche Chorarbeit.

Erster Vorstand:
Roland Werb
Tel. 08152/98 05 05
e-Mail: roland.werb@t-online.de

Stellv. Vorstand:
Gebhard Fritschi
Tel. 08152/989280
e-Mail: info@fritschi-see.com

Chorleitung:
Johanna Dömel
Tel. 08152/3 96 13 87
e-Mail: johanna.doemel@t-online.de

Website: www.maennerchor-seefeld.de

 

Gruppenfoto vom Sudhaus-Konzert 2017

. . . wir proben jeden Montag (außer Ferien) ab 20 Uhr im Sudhaus auf Schloss Seefeld

Sangesfreudige Männer – wir sind halt der Männergesangverein – sind bei uns immer herzlich willkommen !

V E R E I N S A K T I V I T Ä T E N – jährlich:

  • offene WirthausSingen
  • ein großes SudhausKonzert
  • zünftiges Grillfest der Sänger
  • 1- bzw. 2tägige Vereinsausflüge
  • mit eigenem Stand beim Seefelder Christkindlmarkt vertreten
  • Adventsingen in der Kirche, anschließend Weihnachtsfeier

Unser Markenzeichen ist das abwechslungsreiche Liedgut von jung bis alt. Neben klassischen Männergesangvereinsliedern singen wir bayerische, deutsche und auch internationale Schlager. Auch kirchliche Lieder werden einstudiert. Da ist für jeden etwas dabei!

Interessantes aus der CHRONIK . . .

Anfang der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts (1890…) kamen ein paar sangesfreudige Männer, unter ihnen Hans Gerhardinger, Ludwig Ankershoffen, Nikolaus Bernrieder und der Arzt Dr. Besold, zusammen, um unter dem Lehrer Anton Ettmayr mehrstimmig zu singen. Diesen schlossen sich weitere Sänger an, wodurch rasch die Voraussetzungen für die Gründung eines Gesangvereines gegeben waren.

„In Anbetracht der vielen musikalischen Kräfte sowohl als auch der verhältnismäßig vielen Musikfreunde dahier, fand nach dem Tode des am 8. Oktober 1899 verstorbenen Lehrers Anton Ettmayr, der auf den hiesigen Posten bestätigte Lehrer Franz Krämer, hier seit 29. November 1899, sich veranlasst, die Gründung eines Männergesangvereines zu unternehmen. Durch mehrseitige Zusage von Seite der Sänger ward es möglich, am 6. März 1900 einen Gesangsverein zu konstituieren.“

Bei der Gründungsversammlung am 9. März 1900, an der 14 aktive Mitglieder teilnahmen, wurden die Ausschussmitglieder gewählt, die Statuten des Vereins festgesetzt, dem Gesangverein der Name „Liederkranz Eintrachtshausen“ gegeben, die Lyra mit dem weißroten Band als Sängerzeichen gewählt und die Existenz des Vereins dem königlichen Bezirksamt München und dem Bayerischen Sängerbund angezeigt.

Der heute etwas merkwürdig klingende Name „Eintrachtshausen“ geht auf das Spieldorf Eintrachtshausen zurück, das Graf Clemens von Toerring 1822 erbauen ließ. Graf Clemens, schon seit 1785 Administrator der väterlichen Güter und seit 1808 unbeschränkter Eigentümer derselben, trug viel zur Verschönerung des Schlosses Seefeld bei, namentlich durch die Verbesserung und Neuanlage des Englischen Garten und des Bachgartens (1803-1806), in dem er sich und seiner Familie zum Vergnügen das Dörfchen aus fünf kleinen Häusern erbaute (1822), das „Eintrachtshausen“ genannt wird. Das Dörfchen Eintrachtshausen ist verfallen, doch der Name lebt in unserem Liederkranz fort.

Hören wir den damaligen Chronisten: „Über die Entstehung des stillen Walddörfchens, dem unser Verein seinen Namen verdankt, wurde in dieser Chronik noch wenig erwähnt, weshalb das Versäumte zur Vervollständigung der Geschichte unseres Liederkranzes nachgetragen und hierbei auch der Geschichte des Schlosses Seefeld von „Herrn Töpfer“ entnommen wurde. Der „Bachgarten“ ist ein gar freundlicher Park mit Hügel und Wald, nur von einem Forellenbach durchschnitten, der, Weiher und Wasserfälle bildend, bald durch sonnige Wiesen, bald im Schatten luftiger Bäume oder am Abhange eines Berges dahineilt. Am meisten überrascht einen ein auf der Höhe erbautes, von Bäumen und Sträuchern verdecktes Dörfchen mit seinem Herrenhaus, Kapelle, Brunnen, Jägerhaus usw. – „Eintrachtshausen“ wird es genannt, und zeigt noch vollständig die Einrichtung der Zimmer, die es hatte, als sein Erbauer, Graf Clemens von Toerring, es jährlich mit seiner Familie im Hochsommer bewohnte.“

Unsere neue Chorleiterin Johanna Dömel und Roland Werb, 1. Vorstand