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Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die positiven Corona Testergebnisse in der Asylbewerberunterkunft in Hechendorf und die damit verbundene 14-tägige Schließung einer im Landkreis ansässigen Catering Firma zeigen uns allen, wie fragil die derzeitige Situation im Umgang mit COVID 19 ist. Ich warne daher eindringlich vor allzu großer Sorglosigkeit. Was wir uns alle mit großer Disziplin und den damit verbundenen Einschränkungen erarbeitet haben, dürfen wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Bei meiner Radtour am Wochenende zu den Badeplätzen am Wörth- und Pilsensee, musste ich leider feststellen, dass sich viele Menschen nicht an die notwendigen Hygieneregeln halten.

Wir sollten alles dafür tun, um eine zweite Welle so gering wie möglich zu halten – oder besser noch – sie ganz zu vermeiden. Unsere Betriebe, unsere Gaststätten und wir alle sind in starkem Maße davon abhängig – nicht zuletzt auch mittelbar durch die wegbrechenden Einnahmen der Gemeinde. Und noch eines ist mir wichtig: Mit Flüchtlingen oder Asylanten hat dieser Ausbruch nichts zu tun. Es hätte auch jede andere Einrichtung treffen können.

Positiv festzuhalten gilt: die Reaktionskette der Behörden funktioniert schnell, reibungslos und effizient, um eine weitere Ausbreitung zu unterbinden. Dazu gehört auch die konsequente Abverlegung aller positiv Getesteten in eine dafür spezialisierte Einrichtung in Wackersberg (Landkreis Bad Tölz). Ein Sicherheitsdienst rund um die Uhr sorgt dafür, dass die angeordnete Quarantäne eingehalten wird und unsere Gemeinde vor einer Verbreitung bestmöglich geschützt wird.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!

Klaus Kögel
Erster Bürgermeister
mit Gemeindeverwaltung Seefeld